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Br.Florian Grötsch nLC wurde am 30.11.1985 als Ältestes von drei Kindern geboren. Während einer Reise nach Jerusalem entschloss er sich, Coworker zu werden. Während geistlicher Exerzitien spürte er den Ruf Gottes, dem er am 7.September 2007 mit dem Eintritt ins Noviziat folgte. Als ich in der Grundschule einen Aufsatz über meinen Traumberuf verfassen sollte, schrieb ich drei Wünsche nieder: Pilot, Fabrikbesitzer und Missionar. Offensichtlich erahnte ich schon als kleiner Junge auf eine einfache Weise meine Berufung. Später musste ich freilich die Offenheit für Gottes besondere Pläne mit mir hart erkämpfen. Während meines Zivildienstes nach dem Schulabschluss plante ich zu studieren. Doch dann luden mich meine Eltern für Ostern 2005 zu einer Pilgerreise des Regnum Christi ins Heilige Land ein. Selbstverständlich ließ ich mir solch eine Chance nicht entgehen, auch in der Hoffnung, auf dieser Reise etwas mehr Klarheit über meine Berufswahl zu gewinnen, hatte ich doch meine Traumberufe aus der Grundschule längst vergessen und tendierte nun in Richtung Maschinenbau. Aber da war auch ein Gefühl, eine Ahnung, dass ich mit der Wahl dieses Berufes später nicht zufrieden sein würde. Daher bat ich um Licht, eine gute Entscheidung für meine Zukunft zu treffen. Diese Bitte begleitete mich während der ganzen Reise. Am stärksten prägte sich mir jedoch das Gebet am Gründonnerstag spät am Abend in der Kirche im Garten Gethsemane ein. Vor dem Stein dort kniend, auf dem Jesus Blut geschwitzt hatte, überlegte ich mir, was Christus vor seinem Leiden an diesem Ort durch den Kopf gegangen sein musste. Und auch dort bat ich um Licht. Den Ostersonntag feierte die Gruppe im Pilgerhaus Notre Dame, das von den Legionären Christi geleitet wird. Dabei kam ich ins Gespräch mit P. Juan Solana LC, der mich nebenbei fragte, ob ich nicht Interesse hätte, ein Jahr als Coworker im Regnum Christi mitzuhelfen. Meine Mutter hatte mir schon von diesem Angebot erzählt, aber erst in diesem Moment erkannte ich, dass dies die Antwort auf mein Gebet war. Also begab ich mich im Sommer zu einem Kurs für Coworker nach Rom und von dort nach Dallas in den USA, um ein Jahr in der Jugendarbeit mitzuhelfen. Als ich in den Weihnachtsferien an den Exerzitien der Coworker teilnahm, durfte ich die Nähe Gottes erfahren und entschloss mich schließlich, eine Kandidatur bei den Legionären Christi zu beginnen. Inzwischen hatte ich diese Ordensgemeinschaft näher kennen gelernt und wollte die Einladung Gottes, Ihm mein Leben als Legionär Christi zu weihen, annehmen. Nachdem ich diese Entscheidung getroffen hatte, was mir nicht leicht gefallen war, erkannte ich vor allem im Gebet, dass ich den Wunsch Gottes für mein Leben entdeckt hatte, und war mir meiner Berufung von diesem Zeitpunkt an ziemlich sicher. Die zweimonatige Besinnungszeit der Kandidatur selbst war abwechslungsreich und verlief für mich ohne weitere größere Überraschungen. Gott hatte mich geführt: Am 10. September 2007 durfte ich in das Noviziat der Legionäre Christi eintreten, ein Schritt, der mir bisher sehr viel Freude und Friede gebracht hat. |
Mehr Priesteranwärter in Polen <www.kath.net, November 17> Benedikt XVI: Auch Studium im Dienste Gottes <Radio Vatikan, November 5> Priesterseminar Freiburg: Berufungen sind kein Schicksal <Radio Vatikan, September 22> | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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