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Gespräch mit Gott Meditation oder geistiges Gebet ist ein persönliches und vertrautes Gespräch mit Gott. Wie lange? Die Länge deiner Meditation sollte nicht davon abhängen, wie du dich fühlst, sondern von einer persönlichen Verpflichtung, die du getroffen hast. Wenn du es nicht gewohnt bist zu meditieren, nimm dir jeden Tag 10 Minuten Zeit dies ist ein guter Start. Wann? Wähle eine Zeit des Tages, zu der du in bester Verfassung bist für diese persönliche Begegnung mit Gott: entweder in der Ruhe des Morgens oder in der Stille des Abends; oder mitten am Tag, wenn man sich frei machen kann von dem Lärm und der Geschäftigkeit um sich herum. Die meisten Experten im geistlichen Leben empfehlen, diese persönliche Begegnung mit Gott früh am Morgen zu suchen, so dass sie helfen kann, den Rest der Tagesaktivitäten daran zu orientieren. Wo? Der Ort kann variieren: du kannst deine Meditation vor oder nach der Messe machen, in der Stille deines eigenen Raumes, in einer Kirche oder sogar draußen in der Natur das Entscheidende ist, eine Zeit und einen Ort zu wählen, der frei von Ablenkungen sein wird, wo du dich af Gott konzentrieren kannst und ihn hörst. Was mache ich, wenn es nicht funktioniert? Von Zeit zu Zeit wird dir das Gebet schwer fallen: Ablenkungen, Müdigkeit, nichts passiert. Dies kommt vor, unabhängig davon, ob du in der christlichen Meditation erfahren bist oder nicht. Das Wichtigste ist zu entscheiden, dass du diese Zeit Christus geben wirst trotz aller Schwierigkeiten, die dir begegnen. Plane deine Zeit für die Meditation in deinen Terminplan ein und verspreche Christus, treu zu sein. Auch dann, wenn du mit Ablenkung und Müdigkeit zu kämpfen hast, wird Gott wirken. Manchmal gefallen ihm unsere aufrichtigen Bemühungen mehr als ein einfacher Sieg. Wie? Die Meditation, auch bekannt als geistiges Gebet, ist ein persönliches und vertrautes Gespräch mit Gott. Es ist die effektivste Weise, um sich selbst für die Gnade Gottes zu öffnen. Es verfeinert die Seele, gibt dem Geist Licht, dem Willen Stärke, Gott den Lobpreis und der Kirche Leben. Es soll helfen, dich mehr mit deinem Lebensziel zu identifizieren: Gottes Willen. Es ist eine Erneuerung von Gott, der deine Maßstäbe, deine Sehnsüchte, deine Motivation und deine Entscheidungen berühren wird. Bringe dein ganzes Selbst (Verstand, Wille, Vorstellungskraft, Gefühle, Probleme, Schwächen, Interessen und Sehnsüchte) ins Gebet; Gott möchte mit seiner Gnade jeden Teil von dir erlösen, so dass dich nichts von ihm abhält. Es hilft, um Ablenkungen im Gebet zuvorzukommen, die Zeit der Meditation zu strukturieren. Eine gute Methode in dieser Hinsicht ist die von der heiligen Theresa von Avila. Sie kann die fünf R Methode genannt werden: ready, read, reflect, respond, resolve bereit, lesen, betrachten, antworten, sich etwas vornehmen. 1) Bereit. In deinen eigenen Worten, kurz und einfach: a. Erinnere dich, dass du in der Gegenwart Gottes bist, dass er wirklich in deinem Herzen wohnt. Erneuere deinen Glauben an ihn, dein Vertrauen auf ihn und deine Liebe zu ihm. b. Danke ihm für all seine Gaben, die Geschenke des Lebens, der Gesundheit, des Glaubens... c. Erneuere deinen Kummer über deine Sünden, wenn du dich gegen ihn in der Vergangenheit verfehlt hast. d. Bitte ihn demütig um was du brauchst, um Licht, Stärke oder welche besondere Gabe du in dieser Meditation suchst, sei es Demut, Glaube, Nächstenliebe Stärke? (Dies nennt man die Bitte, oder die erbetene Frucht der Meditation.) 2) Lesen a. Öffne eine Textstelle für die Meditation, sei es eine Stelle aus der Bibel, eines geeigneten Buches oder sei es auch ein Gebetsbuch oder Andachtsbild. Lese (oder schau) über es langsam, aufmerksam, dich selbst in die Szene stellend. Manchmal hilft es, eine Stelle laut zu lesen. b. Oft hilft es, eine Stelle mehrfach zu lesen, vom Anfang an bis zum Schritt der Betrachtung. 3) Betrachten a. Versuche die Bedeutung der Stelle zu verstehen, oder was dich von der Stelle am meisten getroffen hat. Was geschieht hier? Wer ist beteiligt? Was sind ihre Interessen? Was sagt mir dies über Christus, über die Welt, über die Kirche? b. Dann versuche die Bedeutung der Stelle für dein eigenes Leben zu verstehen. Was heißt dies für mich? Wie entspricht dies meinem Leben, meinen Verpflichtungen, meinen Beziehungen, meinen alltäglichen Erfahrungen? Was erzählt mir Christus in dieser Stelle? Warum hat diese Stelle mich berührt? 4) Antworten a. Spreche mit Christus über die Punkte der Betrachtung. Bete schweigend seine Schönheit und Güte an. Preise ihn für seine Liebe, die er dir in dieser Stelle offenbart hat. Danke ihm für das, was er für dich getan hat. Bitte ihn um Hilfe, die du brauchst, um ihm besser nachzufolgen. Bitte ihn um mehr Licht, damit du ihn besser kennen lernst. b. Dies ist das Herz der Betrachtung: alles andere ist nur zum Aufwärmen; ein Mittel, um dir zu helfen, ein wahres Gespräch mit Christus zu beginnen. Sprich mit ihm aus der Tiefe deines Herzens, auch wenn es nur einfache Worte der Bitte, der Dankbarkeit oder der Bedürfnisse sind. Er dürstet nach unseren Herzen. Es ist dieses Herz zu Herz Gespräch, das uns öffnet für Gottes verwandelnde Gnade. 5) Vornehmen a. Am Ende deines Gebets danke Gott für die Zeit, die er mit dir verbracht hat, betrachte kurz, wie gut du deine Sache gemacht hast: hast du gegen Ablenkungen und Müdigkeit gekämpft? Hast du eine gute Zeit und einen guten Ort gewählt? Hast du deinen Glauben bemüht und versucht, dein Herz für Gottes Gnade zu öffnen? Warst du aufrichtig in deiner Betrachtung und Antwort? Danke Gott für die Einblicke, die du empfangen hast, und bitte um Verzeihung für die Unzulänglichkeiten und beschließe, weiterhin zu versuchen, dein Gebetsverhalten zu verbessern. b. Dann schaue nach vorne, um zu sehen, wie du auf praktische Weise das leben kannst, worüber du gebetet hast. Versuche einen konkreten Vorsatz zu fassen, manches kannst du am Ende des Tages verifizieren, zum Beispiel, ich werde meinen Sarkasmus und meine Neigung zu kritisieren während der Gespräche in den Pausen kontrollieren; ich werde bei der Kapelle der Universität Halt einlegen und einen kurzen Besuch des Heiligen Sakraments nach dem 11 Uhr - Unterricht machen; ich werde einen Freund besuchen, der krank ist und im Bett liegt. c. Beende das Gebet mit einem Vaterunser, einem Ehre sei dem Vater oder einem anderen Gebet, das du besonders hilfreich findest. Vertraue, dass Gott niemals in Großzügigkeit übertroffen wird. Zum Abschluß vertraue dich seiner väterlichen Obhut an. Wenn du die Betrachtung beginnst, rufe im Glauben den Heiligen Geist an. Erinnere dich, dass er der Seele süßester Gast ist, ohne den nichts Solides oder Dauerhaftes in deinem Bemühen um Heiligkeit und um Verbreitung des Glaubens erreicht werden kann. Ein häufig verwendetes Gebet zum Heiligen Geist folgt: Anrufung des Heiligen Geistes Komm, Heilige Geist, erfülle die Herzen deiner Gläubigen und entzünde in ihnen das Feuer deiner Liebe. Sende aus deinen Geist, und alles wird neu geschaffen. Und du wirst das Angesicht der Erde erneuern. Lasset uns beten. Gott, du hast die Herzen deiner Gläubigen durch die Erleuchtung des Heiligen Geistes gelehrt. Gib, dass wir in diesem Geist erkennen, was recht ist, und allzeit seinen Trost und seine Hilfe erfahren. Darum bitten wir durch Christus, unseren Herrn. Amen.
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Johannes (Name wurde geändert) fragt:
Die Sprache Gottes erlernen: P. Raniero Cantalamessa über die Macht des Wortes <zenit.org, Juli 11> Berufungspastoral in Europa heute: 98 Delegierte aus 21 Ländern trafen sich in Porto <zenit.org, Juli 10> Insbesondere möchte ich euch den Apostel Paulus zum Vorbild geben <zenit.org, Juli 9> | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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