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Peter Kunz wurde am 5. Dezember
1986 in Weert in den Niederlanden
geboren und lebte mit seinen
Eltern und zwei Brüdern in Sankt
Augustin bei Bonn. Nach seiner
Abiturprüfung, die er in Frankreich
ablegte, begann er in Bad
Münstereifel sein Noviziat. Wer hätte gedacht, dass der Tag, an dem ich mit 16 Jahren zu einer mehr oder weniger wichtigen Veranstaltung nach Köln reiste, mein Leben so grundlegend verändern würde? Nach meiner Ankunft am Bahnhof suchte ich verzweifelt den Ort und die Freunde, die ich dort hätte treffen sollen, aber ich konnte sie einfach nicht finden. Umsonst wollte ich aber nicht in die Domstadt gereist sein. Daher entschloss ich mich, den schönen alten Dom zu besuchen. Mit Freuden bemerkte ich, dass in einem Seitenschiff gerade die heilige Messe begonnen hatte, und ich entschied mich spontan, zu bleiben und teilzunehmen. Unter den Messbesuchern fielen mir zwei Brüder der Legionäre Christi auf. Ich hatte noch nie von diesem Orden gehört, aber nach der Messe kamen wir ins Gespräch, und ich war fasziniert vom Geist und der Liebe, die sie ausstrahlten. So entstand ein erster Kontakt. Schon bald darauf besuchte ich das Noviziat in Bad Münstereifel und begann schließlich, mich in der Jugendarbeit zu engagieren. Ansonsten lief mein Leben ganz normal weiter. Ich ging zur Schule, machte den Jagdschein und liebte es, in der Natur zu sein und Gottes Schöpfung zu betrachten. Außerdem interessierte mich klassische Musik und ich spielte im Schulorchester Klarinette, sowie Jagdund Parforcehorn in meiner Freizeit. Gleichzeitig begann ich, mit Hilfe der Ausbildung im Regnum Christi, in das ich 2003 eingetreten war, langsam meinen Glauben neu aufzupolieren. So wurden meine Kirchenbesuche häufiger, ich ging wieder zur Beichte, und ich merkte vor allem, dass ich umso glücklicher wurde, je näher ich Christus kam. In meiner Familie und im Verwandtenund Freundeskreis, fragte man mich schon, ob ich jetzt doch vielleicht Priester werden würde, wie ich es immer gesagt hatte, als man mich im Alter von sechs Jahren gefragt hatte. Und ich begann tatsächlich nachzudenken, ob es doch nicht nur ein kindlicher Spaß war, als ich damals als kleiner Junge in meinem Zimmer die Messe feierte. Sollte ich mich Christus ganz hingeben, und hatte er mich deswegen so unverhofft die Legionäre Christi kennen lernen lassen? Irgendwann machte es dann Klick in Herz und Verstand: Ja, das sollte der Weg sein, den ich gehen musste, um glücklich zu werden! Schließlich zog ich noch während meiner Schulzeit, ich war gerade 18 Jahre alt, nach Düsseldorf, um dort neben der Schule in den dort entstehenden Jugendgruppen mitzuarbeiten. In der wunderbaren Gemeinschaft der Patres und Brüder konnte meine Berufung zum Priestertum weiter wachsen. Eigentlich war ich so glücklich mit dem, was ich hatte, und dort, wo ich war, und bis zu den Abiturprüfungen blieb gerade noch ein Jahr, als ich eine weitere Einladung vernahm: Ich hatte von der Apostolischen Schule gehört, einem Knabenseminar der Legionäre Christi in der Nähe von Paris. Dort wollte ich nun meine Schullaufbahn beenden. So stürzte ich mich ins nächste Abenteuer und zog nach Paris. In der Gemeinschaft von 47 Schülern zwischen 11 und 18 Jahren fühlte ich mich sehr wohl. Alle hatten denselben Wunsch wie ich: Priester werden, um so vielen Menschen wie möglich die Liebe Christi zu zeigen. Das Jahr und das Abitur vergingen schnell, und nach der sommerlichen Kandidatur beginne ich nun in Bad Münstereifel das Noviziat. Heute denke ich immer wieder gerne an die Begegnung im Kölner Dom zurück, durch die Gott in seiner wunderbaren Vorsehung einen Weg begonnen hatte, der mich mit seiner Hilfe bis an die Stufen des Altares bringen wird. In jener Begegnung aber auch in so vielen anderen Momenten die Spaziergänge im Wald, in denen ich über den Willen Gottes in meinem Leben nachdenken konnte; der Ansporn meiner Familie, die mich immer unterstützt hat in allem ist es sehr leicht, die liebevolle Hand Gottes zu erkennen, die mich weiter in Richtung Priestertum führt. Ich bin ihm sehr dankbar dafür. Peter Kunz nLC aus: L, Vierteljährliches Magazin der Legionäre Christi, 2006 03 |
Die Sprache Gottes erlernen: P. Raniero Cantalamessa über die Macht des Wortes <zenit.org, Juli 11> Berufungspastoral in Europa heute: 98 Delegierte aus 21 Ländern trafen sich in Porto <zenit.org, Juli 10> Insbesondere möchte ich euch den Apostel Paulus zum Vorbild geben <zenit.org, Juli 9> | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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