Inhalt
Kontakt
Hilfe    
Beratung zur Berufung
Einen Geistlichen Leiter finden
Eine Frage stellen
eMail Newsletter
Geben Sie Ihre eMail-Adresse ein, um jetzt Abonnent zu werden:
(Dienst in Planung)

  

Lesen Sie die letzte Ausgabe...

MultimediaAlles über das GebetPersönliche BerufungsbegleitungNewsletterAnbetung für BerufungenVeranstaltungen
Optionen dieser Seite
Zurück zu Zeugnisse von Geweihten
Zurück
Vorwärts
Zu Favoriten hinzufügen
Antworten auf Ihre Fragen
Diese Seite als eMail versenden
Druckversion
Feedback
Was groß und wichtig erscheint, wird plötzlich nichtig und klein...
Berufungsgeschichte von Melanie Zoll

Hätte mir jemand vor 10 Jahren vorausgesagt, dass ich später die Entscheidung fällen würde, mein Leben ganz Gott zu schenken, ja Gottgeweihte im Regnum Christi zu werden, hätte ich wahrscheinlich laut gelacht und mich köstlich darüber amüsiert.

 

Ich wurde 1977 im Münsterland geboren, als drittes von fünf Kindern. Zu Hause haben wir den katholischen Glauben auf ganz natürliche und fröhliche Weise vermittelt bekommen und gelebt. Für mich persönlich war der Glaube immer sehr wichtig, und ich hätte mir ein Leben ohne Gott nicht vorstellen können. Mit war immer klar, dass ich mein Leben nach Christus ausrichten und mich bemühen wollte, im Alltag authentisch als Christ zu leben, aber eine Berufung war für mich ausgeschlossen. Das lag wohl daran, dass ich die Berufung zu Hause als etwas so Besonderes vermittelt bekommen habe, dass ich nicht glauben konnte, dass Gott mich dazu auserwählt hätte. Andererseits, und das war wahrscheinlich der ausschlaggebendere Punkt, hatte ich mein Leben schon durchgeplant. Nach dem Abitur wollte ich mein Lehramtsstudium verrichten, meinen Traummann heiraten und später eine große Familie haben. Ich liebte das Leben viel zu sehr, als dass es für mich auszumalen wäre, all das zu verlassen und nur für Gott und den Nächsten da zu sein. Und glücklich zu werden ohne Mann und Kinder, war für mich unverständlich.

 

Das kam dann doch ein bisschen anders, da ich es für zu langweilig hielt, direkt mit dem Studium anzufangen. Nach der ganzen Schule wollte ich erstmal etwas Anderes tun. So entschied ich mich auf Umwegen für ein Coworker-Jahr, ein Angebot für junge Frauen, die nach der Schule eine Art freiwilliges soziales Jahr geben wollen und dann in den verschiedensten Ländern in den Apostolaten des Regnum Christi mitarbeiten. Ich war dann ein Jahr lang in Guadalajara (Mexiko) in einer Schule tätig. Das war ein großes Abenteuer. Ich habe so viel von der Kultur, der Mentalität, ja den Menschen gelernt. Das ausschlaggebende Erlebnis aber, das mich auf den Weg der Berufung gebracht hat, waren geistliche Exerzitien (nach Ignatius von Loyola), an denen ich dort teilgenommen hatte. Dort habe ich die persönliche Erfahrung machen dürfen, dass Christus wirklich für mich ganz persönlich gestorben ist. Das ist unser Glaube und wie oft sagen oder hören wir es: Christus ist für uns Menschen gestorben, um uns von den Sünden zu erlösen und den Himmel zu erschließen. Als ich aber im Gebet unter dem Kreuz stand und gesehen habe, wie Christus der sich vorher in Getsemani für diesen Tod aus Liebe zu mir entschieden hatte dann elendlich am Kreuz verreckt ist und mich immer noch mit liebenden Augen angeschaut hat, wollte ich auch etwas für ihn tun. Dort legte er mir die Frage ins Herz, ob ich ihm nicht ganz nachfolgen wolle.

 

Es folgten einige Kämpfe, vor allem weil mir meine Pläne für das Leben so groß und wichtig erschienen. Wie sollte ich glücklich werden, wenn ich nicht studierte, nicht meinen Traummann heiratete und eine große Familie hätte. Wie sollte ich glücklich werden ohne die Feiern, Freunde und den kleinen Dingen, die ich so sehr in der Welt liebte? Das konnte ich mir nicht erklären oder vorstellen. Doch am Ende habe ich mich dazu durchgerungen, Christus mehr zu glauben als meinen Vorstellungen des Glücks. Ich habe mich 1998 Gott geweiht im Vertrauen darauf, dass wenn er ruft, er diese Menschen total glücklich machen wird.

 

Heute, fast 8 Jahre danach, bin ich Gott sehr dankbar, dass er so klar zu meinem Herzen gesprochen hat. Ich muss sagen, dass ich meinen Traummann Christus geheiratet habe und dass ich eine Familie habe, die viel größer ist, als ich sie mir hätte ausmalen können. In der Jugendarbeit habe ich so viel Kontakt mit Menschen, und Gott empfiehlt sie einem an, damit man jeden einzelnen liebt und für sie sorgt wie für die eigenen Kinder. Und all die anderen Dinge, die mir so groß und wichtig erschienen und die ich nicht verlassen wollte, wurden dann nichtig und klein, als ich die Liebe des Lebens gefunden hatte.

                                                                                                                                                                                                       
Suche
  Weiter
Anbetung für Berufungen
Heute
(in GMT-Zeit)
5:00 pmRADIO MARIA (ESPAÑA)
5:00 pmElsa Yolanda Marquez de Salazar (Aguascaliente...)
6:00 pmCapilla Nuestra Señora de Lourdes (Padre Hurtado...)
6:00 pmSan Pedro de Las Condes (Chile)
Gesamte Woche anzeigen...

Was ist das?...

Ein Apostolat der Legionäre Christi und des Regnum Christi im Dienst der Kirche.

Microsoft VBScript runtime error '800a01a8'

Object required: ''

/content.asp, line 804