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Zeugnis von Johanna Junker Hast du dich schon mal gefragt, ob es Gott wirklich gibt? Ob das, was die Kirche, die Bibel und der Papst sagen, stimmt? Hast du schon mal daran gezweifelt, dass Jesus wirklich der Sohn Gottes, Gott selbst ist, lebendig ist und etwas mit deinem Leben zu tun hat? Und ob das Leben überhaupt einen Sinn hat? Als Jugendliche habe ich mir diese Fragen häufig gestellt, doch irgendwann habe ich mir selbst gesagt, dass das doch alles keinen Sinn haben könne, bis ich dann irgendwann einmal erfahren habe, dass Gott wirklich da ist und mich ganz persönlich liebt. Ich heiße Johanna Junker, bin 26 Jahre alt, wurde in Rumänien geboren, bin aber in Deutschland aufgewachsen und nun schon fast 5 Jahre Gottgeweihte im Regnum Christi. Das Regnum Christi ist eine Laienbewegung, in der Jugendliche ab 16, junge Erwachsene, Familien, Priester und auch gottgeweihte Mitglieder ihren Glauben gemeinsam leben. Sie bemühen sich, ihr Christsein ganz bewusst zu leben, das bedeutet sich im Glauben zu bilden und durch ein konkretes Apostolat, andere Menschen zu Gott zu führen. Und wie bin ich nun auf diesem Weg gekommen? Das ist eigentlich wirklich Gottes Idee gewesen. Meine Eltern hatten, da sie in im Kommunismus in Rumänien aufgewachsen waren, keinen Zugang zu Glauben und Kirche. Aber trotzdem hatten sie den Wunsch, ihre Kinder zu taufen. Daher wurde ich als Baby heimlich in der Wohnung meiner Eltern getauft. Auch nach unserer Flucht von Rumänien nach Deutschland sind wir nicht zur Kirche gegangen. Irgendwann stand dann die Erstkommunion an. Danach habe ich die Kirche bis kurz vor der Firmung nicht wieder von innen gesehen. Auch innerlich habe ich auch gar nicht richtig an Gott geglaubt und habe eher alle kritisiert, die meinten es gäbe einen Gott, der so viel Leid und Not in der Welt zulassen kann (Afrika, Kriege,...). Mit 14 Jahren fing ich an, mich viel mit den Problemen der Erde, der Umweltverschmutzung, der Ungerechtigkeit in Afrika und Lateinamerika etc. zu befassen und dachte eigentlich, dass alles so sinnlos sei, wenn wir sowieso irgendwann sterben müssen. 1994 war ich dann auf einer Sprachreise auf Malta und habe dort die Charismatische Bewegung kennen gelernt. Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich die Liebe Gottes persönlich erfahren hatte. Und da ich immer noch an meinen Zweifeln festhielt, ob es diesen Gott wirklich gibt und wie er denn so viel Leid dann zulassen könnte, sagte mir jemand einmal: Bevor du die Welt änderst, musst du dein eigenes Leben ändern. Ich war so beeindruckt von dieser kirchlichen Gemeinschaft, von den Liedern und der Atmosphäre des Friedens und der Freude, dass ich dort mit jemanden gebetet habe und mein Leben Gott übergeben habe. Von da an, begann ich, Gott in mein Leben hineinzulassen. Ich fing an, jeden Sonntag zur Messe zu gehen, bereitete mich auf Firmung vor und bemühte mich, meinen Glauben immer besser kennen zu lernen. Vor allem geschah dies in den USA, wo ich mit 16 Jahren an einem Austauschprogramm teilnahm. Dort habe ich Christus, die Kirche und das Regnum Christi kennen und lieben gelernt. Ich fing an, mich zu fragen, ob ich irgend etwas mehr mit meinem Leben tun sollte, ob Gott mich zu etwas anderem beruft, als studieren, heiraten, Kinder kriegen. Aber ich hatte Angst. Und doch war er immer ganz nahe an meiner Seite und erfüllte mein Herz mit so viel Freude und Frieden, so dass die Angst sich nach und nach auflöste und in Vertrauen verwandelt wurde, obwohl der Weg nicht leicht war. Mit 18 Jahren verbrachte ich die Karwoche mit den Gottgeweihten in Rom, wo ich intensiver den Wunsch, mein Leben ganz Gott zu schenken, verspürt habe. Allerdings hatte ich zu der Zeit einen Freund und bei dem bloßen Gedanken, mich von ihm zu trennen, schossen mir die Tränen in die Augen. Aber nach ein paar Monaten merkten wir beide, dass es so am Besten sei. Also hatte ich mehr Stille und inneren Freiraum, um Gottes Ruf hören zu können. Ich war entschlossen, nach dem Abitur zur Kandidatur nach Rom zu gehen, um dort zwei Monate lang das gottgeweihte Leben kennen zu lernen und mir über meine Berufung klar zu werden. Allerdings war meine Familie wenig davon begeistert, weil sie selbst kaum den Glauben lebten und daher auch wenig verstanden, was mit mir vorging. Deshalb habe ich erst einmal ein Jahr als freiwillige Mitarbeiterin beim Regnum Christi in New York mitgearbeitet. Am Ende dieses Jahres wurde mein Vater schwer krank. Ich habe die Arbeit abgebrochen und bin nach Hause gekommen, um meiner Familie in dieser schweren Zeit beizustehen. Bis zum Sommer des nächsten Jahres konnte ich in der Nähe meiner Eltern studieren, ihnen beistehen und meinen Wunsch nach einer Weihe erklären. Als ich mich dann 2001 in Rom endlich Gott weihen konnte, war meine Familie zwar nicht anwesend, aber sie haben zumindest verstehen können, dass mein Weg etwas Gutes ist und ich so glücklich bin. Mit der Zeit nehmen sie immer mehr diese Berufung an und freuen sich, mich erfüllt zu sehen, obwohl diese Entscheidung für sie nicht leicht war. |
Martin fragt:
'Ihr seid der große Schatz' <kath.net, August 8> 'Der liebe Gott liebt es, belästigt zu werden' <kath.net, August 4> Thanking Blessed Mary for light Divine <kath.net, August 4> | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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